Ziel und Inhalt

Die Kinder beobachten, experimentieren und diskutieren mit vielfältigen Methoden rund um das Thema „Wetter“. Sie beschäftigen sich mit dem Himmel, den Wolken, Regen, Sonne und Wind. Sie bauen und nutzen unterschiedliche Messinstrumente um Regen und Wind zu messen, arbeiten mit Thermometern und Kompass. Sie untersuchen die unterschiedlichen Auswirkungen des Wetters auf ihre Umwelt und auf sich selbst.

Während des gesamten Kursverlaufes dokumentieren die Kinder ihren Lernweg in ihrem Wetter-Notizbuch. Sie lernen Aufgaben sinnentnehmend zu hören und eigenständig umzusetzen. Das Benennen und Reflektieren erhöht ihre sprachliche Kompetenz.

Der Kurs „Wetter-Werkstatt“ besteht aus sieben Themen-Blöcken (0-6). Er hat ein einfaches Layout mit wenigen Blöcken rechts und links vom Hauptteil. Er hat kurze, leicht verständliche Texte und Aufgaben.

Für wen geeignet?

Der Kurs ist komplett vertont, so ist er auch für Schulanfänger/innen geeignet. Durchgeführt wurde er bisher mit 1.-3. Klassen und einer JÜL-Klasse.

Zeitlicher Umfang

Etwa 16-20 Termine mit je einer Schuldoppelstunde.

Erfahrungen / Besonderheiten

Viele Kinder, mit denen der Kurs bisher durchgeführt wurde, sind es nicht gewohnt, konzentriert Dinge in ihrer Umgebung zu beobachten. Oft trauen sie ihrer eigenen Wahrnehmung und ihren Gedanken nicht, nehmen sie nicht wichtig, denken ausschließlich in Kategorien von „Richtig“ oder „Falsch“. Und auch „Was will die/der Lehrer/in jetzt von mir hören?“ Eine zentrale Aufgabe der „Wetter-Werkstatt“ ist, bei den Kindern das Selbstvertrauen in ihre eigene Beobachtungsgabe und ihre Überlegungen zu stärken.