Inhalt

  • Mit Hilfe des Profils Stellung nehmen zu dem Ort, an dem man lebt, und zu dem Ort, aus dem die Familie stammt.
  • Erforschen, was der eigene Name bedeutet und aus welcher Sprache / Tradition er stammt.
  • Einen Familienstammbaum erstellen. Verwandtschaftsverhältnisse und -bezeichnungen in den unterschiedlichen Kulturen beleuchten.
  • Ein "Ahnenfest" vorbereiten und mit den Eltern als Gästen durchführen.
    Festtraditionen erforschen, Familienrezepte sammeln und Gerichte nach diese Rezepten kochen.

Ziel

  • Erforschen der eigenen Familie
    und ihrer Traditionen
  • Bewusstwerdung und Wertschätzung der eigenen kulturellen Wurzeln
  • Kennen lernen und Akzeptieren der kulturellen Wurzeln der Mitschüler/innen
  • Die kulturelle Vielfalt in der Klassengemeinschaft als wertvoll erkennen
  • Den sprachlichen Ausdruck fördern
stammbaum ahnenforscherinnen

Für wen geeignet?

Für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 4.

Zeitlicher Umfang

Wenn man mit einzelnen Modulen arbeiten möchte, dann ca. 4 Wochen.
Wenn man mit allen Modulen arbeiten möchte, dann ein Schulhalbjahr.
Der Kurs sollte einmal pro Woche an 2-3 aufeinanderfolgenden Schulstunden stattfinden.

Erfahrungen

Für einige Kinder war es sehr schwierig, Informationen von ihren Eltern über die Familie und die jeweiligen Herkunftsländer zu bekommen.
In den jeweiligen Klassen haben sich je nach Interessenlage der Kinder immer andere Schwerpunkte ergeben.
Alle Kinder hatten sehr viel Freude an der Erforschung des eigenen Namens und der Vorbereitung des Ahnenfestes.
Bei Kursen, die über einen längeren Zeitraum gehen, verbessert sich der sprachliche Ausdruck der Schülerinnen und Schüler.

Besonderheiten

Es ist wichtig, die Eltern rechtzeitig und umfassend über das Ahnenforschungsprojekt zu informieren, am besten im Rahmen eines Elternabends. Wenn das Interesse der Eltern geweckt werden kann, verbessert dies für die Kinder Quantität und Qualität der Information zu ihren kulturellen Wurzeln und Familientraditionen.